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Geschichte

Erste Aufzeichnungen benennen Hirten, die Gopalas und Mahishapalas, als die frühesten Herrscher mit einer Hauptstadt in Matatirtha, in der süd-westlichen Ecke des Kathmandu-Tales. Ab dem 7. oder 8. Jahrhundert v.Chr. sollen die Kirantis das Tal beherrscht haben. Der berühmte Kiranti König Yalumber wird sogar in der Heldensage „Mahabharata“ genannt. Um 300 n.Chr. kamen die Licchavis aus Nordindien ins Kathmandu Tal und stürzten die Kirantis. Eine der Hinterlassenschaften der Licchavis ist der fabelhafte Changu Narayan Tempel, eine UNESCO Weltkulturerbestätte in der Nähe von Bhaktapur, der bis ins 5. Jahrhundert zurückdatiert. Im frühen 7. Jahrhundert übernahm Amshuvarman, der erste Thakuri König, die Krone von seinem Schwiegervater, der ein Licchavi war. Er verheiratetete seine Tochter Bhrikuti mit dem berühmten tibetischen König Tsong Tsen Gampo, und etablierte somit gute Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die Licchavis brachten Kunst und Architektur in das Tal, aber das Goldene Zeitalter der Kreativität kam erst mit den Mallas, die um 1200 n.Chr. an die Macht kamen.

Während ihrer 550 Jahre dauernden Herrschaft bauten die Mallas eine erstaunliche Anzahl an Tempeln und großartigen Palästen mit sehenswerten Plätzen, auf denen architektonisch wunderschöne Gebäude stehen. Während ihrer Herrschaft entwickelte sich auch die Gesellschaft und die Städte wurden besser organisiert; religiöse Feste wurden eingeführt und die Menschen wurden zu Literatur, Musik und Kunst ermutigt. Leider wurde das Tal nach dem Tod von Yaksha Malla in drei Königreiche unterteilt: Kathmandu (Kantipur), Bhaktapur (Bhadgaon) und Patan (Lalitpur). Um diese Zeit bestand das Nepal, das wir heute kennen, aus 46 unabhängigen Fürstentümern. Eines davon war das Königreich Gorkha mit einem Shah König an der Macht. Das meiste der Geschichte des Kathmandu Tales um diese Zeit wurde von Kapuzinermönchen aufgezeichnet, die hier auf der Reise nach/von Tibet vorübergehend lebten.

Ein ambitionierter Gorkha König namens Prithvi Narayan Shah begann eine Eroberungstour, die 1769 schlussendlich zur Aufgabe aller Königreiche des Tales führte (inklusive Kirtipur, das bis dahin ein unabhängiger Staat war). Anstatt die neu gewonnenen Königreiche seinem Königreich Gorkha einzuverleiben, entschied Prithvi Narayan, seine Hauptstadt nach Kathmandu zu verlegen und etablierte damit die Shah Dynastie, die das vereinigte Nepal von 1769 bis 2008 beherrschte.

Die Geschichte des Gorkha Staates geht bis 1559 zurück, als Dravya Shah ein Königreich in einer Gegend, die weitestgehend von Magars bewohnt war, etablierte. Während des 17.und frühen 18. Jahrhunderts expandierte Gorkha langsam, indem es verschiedene Fürstentümer eroberte und mit anderen Bündnisse einging. Schon früh widmete sich Prithvi Narayan dem Plan der Eroberung des Kathmandu Tales. Als er die Bedrohung der Britischen Raj in Indien erkannte, verbot er europäische Missionen im Land und so blieb Nepal über ein Jahrhundert lang in der Isolation.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Jung Bahadur Rana Nepal’s erster Premierminister mit absoluter Macht, und degradierte den Shah König zu einer Art Marionette. Er begann eine Erbherrschaft der Ranas, die 104 Jahre dauerte, und während der die Shah Könige keine wirkliche Macht hatten. In einer Demokratiebewegung in den frühen 50er Jahren wurden die Ranas mit der Unterstützung des Königs Tribhuvan gestürzt. Bald nach dem Sturz der Ranas wurde König Tribhuvan als Staatsoberhaupt eingesetzt. 1959 erließ Tribhuvans Sohn, König Mahendra, eine neue Verfassung und es wurden die ersten demokratischen Wahlen für eine Nationalversammlung abgehalten. Die Nepali Kongress Partei gewann und ihr Oberhaupt, Bishweshwar Prasad Koirala setzte eine Regierung ein und fungierte selbst als Premierminister. Aber schon in 1960 änderte König Mahendra seine Meinung, löste das Parlament auf und entließ die erste demokratische Regierung Nepals.

Dann, am 1. Juni 2001, ereignete sich eine furchtbare Tragödie, als die gesamte Königsfamilie samt König Birendra, Königin Aishwarya und viele ihrer engen Verwandten ermordet wurden. Die einzigen Überlebenden waren König Birendra’s Bruder Gyanendra und seine Familie, und so wurde Gyanendra König. Er duldete die gewählte Regierung nur für kurze Zeit und entließ sie dann, um die Macht selber zu übernehmen.

Im April 2006 führten Generalstreiks und Proteste in Kathmandu zu einer 19-tägigen Ausgangssperre, und die politischen Parteien taten sich mit den Maoistischen Rebellen zusammen, um den König unter Druck zu setzen. Schlussendlich gab König Gyanendra nach und willigte in die Wiedereinsetzung des Parlaments ein.

Am 21. November 2006 unterschrieben Premierminister Girija Prasad Koirala und Maoistenführer Prachanda das umfassende Friedensabkommen (CPA 2006), und verpflichteten sich der Demokratie und dem Frieden für den Fortschritt des Landes und der Menschen. Eine Verfassungsgebende Versammlung wurde am 10. April 2008 gewählt. Diese erklärte am 28. Mai 2008 Nepal zu einer Demokratischen Bundesrepublik, und schaffte damit die 240 Jahre alte Monarchie ab. Nepal hat heute einen Präsident als Staatsoberhaupt und einen Premierminister als Regierungschef.

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